Sommerfest: Flotte flott unterwegs, Skumraket getauft

Das diesjährige Sommerfest bei saisonüblichen Temperaturen um die dreißig Grad wurde mit einer Miniregatta eröffnet. Am Start war eine Flotte von drei gesteuerten Vierern. Zusatzaufgabe auf dem Kilometer zum Ziel: der Steuermann mußte auf dem Wasser gewechselt werden! Trotz gewissenhafter Vorbereitung gelang dies der Kiwi-Crew weniger gut. Sie verlor wertvolle Sekunden. Besser machte es schon die Besatzung der Molly, die allerdings kurz nach dem Start durch hohe Wellen pflügen musste und reichlich Wasser einlud. Unbeeindruckt vom Druck durch die Verfolger schoben die Ruderer der Viribus Unitis - wieder mal war der Name Programm - ihr Boot als Sieger über die Ziellinie. 

Dort warteten bereits die Fechenheimer „Fischerstecher“ mit ihren Boards auf die Duelle. Wer sticht den Gegner vom Board, wer steht sicherer und pariert die Attacke? Nach reichlich Badespass im warmen Main ging Michael als klarer Sieger trocken an Land! Ausgeführt wurden die Stechereien mit Schaumstoff - bewehrten Skulls.

À propos Schaum. Der Zugang zum Bootspark in diesem Jahr: ein Empacher Riemenvierer ohne Steuermann. Getauft wurde das auf Hochglanz polierte Boot aus dem Bestand des Landes-Verbandes Meck-Pomm von Ina als Patin auf den Namen „Skumraket“ (skʉːmraket). Schaumrakete. Eine zuckrige schwedische Leckerei, die der Crew die nötige Energie für eine gelungene Ausfahrt im anspruchsvollen Boot verleiht.

Nach Ansprache und Ehrung durch unseren Vorsitzenden Jürgen vergnügten wir uns auf der sonnengelben Wiese. Das wie gewohnt reichhaltige Buffet war im wespensicheren Vereinsheim aufgebaut. Nach Einbruch der Dunkelheit führte Uwe einen Zusammenschnitt von Film- und Fotodokumenten des Vereinslebens vor. Eine Mischung aus: ach, so war das damals und jeder kriegt sein Fett weg – lustigen Szenen.

Ruderwanderfahrt vom 31.05. – 03.06.2018

Die diesjährige Ruderwanderfahrt führte uns wieder einmal in östlichere Gefilde, genauer: auf die Unstrut und die Saale. Einzugsgebiet der Unstrut ist das Thüringer Becken. Sie ist der wasserreichste Zufluss der Saale, in die sie bei Naumburg mündet. Der Fluss erscheint auf den ersten Blick harmlos und scheint sich träge als blaues Band dahinzuschlängeln. Recht schnell merkten die Steuerleute aber, dass – anders als auf der Donau – durchgehend Konzentration gefordert war. Die Strömungsgeschwindigkeit war erstaunlich hoch, sodass sich durch die in den Fluss hängenden Äste oder auch Brückenpfeiler unliebsame Stromschnellen bildeten, die auch gleich am ersten Tag zu der einen oder anderen Havarie führten.

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Nikolausregatta

Im vergangenen Jahr, 2016, kehrte eine begeisterte Truppe von der ersten Teilnahme unseres Vereins an der Mainzer Nikolausregatta zurück. Und entfachte im dunklen Herbst ein Feuer für die Teilnahme an der diesjährigen 30. Jubiläumsregatta. Dieter nahm die Sache früh in die Hand und organisierte die große Anzahl von Meldungen bei den unternehmungslustigen Ruderern der Studenten- und Hobbygruppe. Den Besatzungen gab das viel Zeit zur Vorbereitung. Von vornherein sahen einige Sportler ihre Chance auf den Gewinn beliebter Radaddelchen in der bei diesem Wettbewerb wohl einzigartigen Zusatzprämierung: der Schmückung ihrer Boote.

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Roseninselregatta 23.09.2017

Zum ersten Mal nahmen Mitglieder des FRCF an der Roseninselregatta am Starnberger See teil. Der „Roseninselachter" ist die größte Achterregatta in Deutschland und ein Klassiker, der alljährlich in der Zeit des Oktoberfests stattfindet. In diesem Jahr waren 71 Boote gemeldet, unter anderem auch ein Frauenachter unseres Vereins. Ein Männerachter kam leider nicht zustande, aber Peter, Martin, Guido und Tom fuhren dennoch mit – sie wollten privat aufs Wasser. Freitags reisten wir also an, und im Laufe des Nachmittags und Abends kamen alle mehr oder weniger „staugeschädigt" an. Einige entspannten am Ufer gleich hinter der Jugendherberge in Possenhofen und ließen die Stille und Ruhe des Starnberger Sees auf sich wirken. In der Post in Pöcking trafen wir abends Marianne und Herbert Spatz, die dafür gesorgt hatten, dass wir einen Achter des MRC zur Verfügung gestellt bekamen. Welch' ein Luxus! Thomas Woznik stieß ebenfalls noch mit seiner Frau Susanne dazu, sodass wir in recht großer Runde bei Schweinsbraten, Knödeln und Bier den Tag beendeten.

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Sommerpause im Verein – Ferienzeit

Ferienzeit heißt auch bei uns: etwas weniger Betriebsamkeit, keine Hektik, alles etwas beschaulicher. Die Hitze der vergangenen Wochen haben einige genutzt, um montags das Skull gegen das Standup-Paddel einzutauschen und sich unter der kundigen Leitung von Martina Kaminski und Tom Kollatz auf dem Main zu bewegen. Eine Gruppe um Annette Holzner machte sich Ende Juli auf, an einem Wochenende den Bamberger Ruderclub zu besuchen. Annette stellte den Fechenheimer Gästen ihr altes Ruderrevier vor. Das Wetter war bestens und so erfreute man sich an der Gastlichkeit der Bamberger Ruderkameraden, an Rauchbier, Würstel und/oder Bocksbeutel.

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