Sommerfest: Flotte flott unterwegs, Skumraket getauft

Das diesjährige Sommerfest bei saisonüblichen Temperaturen um die dreißig Grad wurde mit einer Miniregatta eröffnet. Am Start war eine Flotte von drei gesteuerten Vierern. Zusatzaufgabe auf dem Kilometer zum Ziel: der Steuermann mußte auf dem Wasser gewechselt werden! Trotz gewissenhafter Vorbereitung gelang dies der Kiwi-Crew weniger gut. Sie verlor wertvolle Sekunden. Besser machte es schon die Besatzung der Molly, die allerdings kurz nach dem Start durch hohe Wellen pflügen musste und reichlich Wasser einlud. Unbeeindruckt vom Druck durch die Verfolger schoben die Ruderer der Viribus Unitis - wieder mal war der Name Programm - ihr Boot als Sieger über die Ziellinie. 

Dort warteten bereits die Fechenheimer „Fischerstecher“ mit ihren Boards auf die Duelle. Wer sticht den Gegner vom Board, wer steht sicherer und pariert die Attacke? Nach reichlich Badespass im warmen Main ging Michael als klarer Sieger trocken an Land! Ausgeführt wurden die Stechereien mit Schaumstoff - bewehrten Skulls.

À propos Schaum. Der Zugang zum Bootspark in diesem Jahr: ein Empacher Riemenvierer ohne Steuermann. Getauft wurde das auf Hochglanz polierte Boot aus dem Bestand des Landes-Verbandes Meck-Pomm von Ina als Patin auf den Namen „Skumraket“ (skʉːmraket). Schaumrakete. Eine zuckrige schwedische Leckerei, die der Crew die nötige Energie für eine gelungene Ausfahrt im anspruchsvollen Boot verleiht.

Nach Ansprache und Ehrung durch unseren Vorsitzenden Jürgen vergnügten wir uns auf der sonnengelben Wiese. Das wie gewohnt reichhaltige Buffet war im wespensicheren Vereinsheim aufgebaut. Nach Einbruch der Dunkelheit führte Uwe einen Zusammenschnitt von Film- und Fotodokumenten des Vereinslebens vor. Eine Mischung aus: ach, so war das damals und jeder kriegt sein Fett weg – lustigen Szenen.