Fantastischer Auftakt der Indoor Rowing Serie in Frankfurt

Trotz heftigem Schneefall gab es beim traditionellen Auftakt zur "Deutsche Indoor-Rowing Serie powered by Concept2 Indoor-Rower" keine Abmeldungen. Zu groß war die Vorfreude auf den physiologischen Leistungsvergleich und die neue Event-Location in Frankfurt-Kalbach. Hier hatte sich der FRC Fechenheim und der Frankfurter-Regatta-Verein nicht lumpen lassen und eine herausragende Halle präsentiert. Generell überzeugte die vielen Gäste die Organisation, denn alles lief perfekt im Zeitplan.

Begleitet durch die fachkundige und professionelle Moderation von Marc Krömer und Ralf Hollmann, die vor 12 Jahren diese "Hessen Open" in einer kleinen Sporthalle in Gießen "erfunden" hatten, gab es herausragende Leistungen zu bewundern. In der Breite und Spitze zeigte die FRG Germania, das der Traditionsclub von den kleinsten Kindern bis hin zu den Senioren sehr gut aufgestellt ist. In der absoluten Spitze jedoch setzten heute zwei junge Athleten von der Hanauer RG die Glanzlichter. Trainer Florian Bauer hat hier zwei große Eisen im Feuer, wenn es um die Gesamtwertung in diesem Jahr geht. Johannes Lotz zeigte im JM B-Einer mit einer 4:38,7 min seine körperliche Ausnahmestellung. Seine Vereinskameradin Lena-Maria Seuffert zeigte nach genau 7:00,8 min ihre herausragende körperliche Verfassung bei den A-Juniorinnen. Diese Zeiten gilt es auf den folgenden Stationen erst einmal zu schlagen.

Insgesamt ist die Rhein-Main Region sehr gut aufgestellt. Ivan Saric konnte bei den Senioren in einem guten Feld nicht nur gewinnen, sondern die "magische" Sechs-Minuten-Schallmauer durchbrechen. Der Wetzlarer Michael Wieler spurtete auf den letzten Metern noch an Robby Gerhart (Düsseldorf) vor und gewann in guten 6:22 min.

578 Ruderer gehen in der Main Metropole an den Start
Traditioneller Auftakt zur „Deutsche Indoor-Rowing Serie powered by Concept2 Indoor-Rower” sind die “Hessen Open” Anfang Dezember eines jeden Jahres. In dieser Saison wurde bei diesem Event ein Ortswechsel vollzogen. Nachdem die offene Hessische Landesmeisterschaft in den vergangenen Jahren in der „BMW“-Arena“ in Kassel ausgetragen wurde, findet sie in diesem Jahr am kommenden Sonntag, den 09. Dezember in der großen Mehrzweckhalle des Sport- und Freizeitzentrums in Frankfurt Kalbach statt. 578 Ruderinnen und Ruderer gehen in 49 Entscheidungen in der Main Metropole an den Start. Das erste Startsignal ertönt um 9 Uhr. Mit dem Jungen und Mädchen Achter findet die Veranstaltung gegen 17:15 Uhr ihren Abschluss.

Der Deutsche Ruderverband (DRV) ermittelt einmal mehr in Kooperation mit der Firma Concept2 in insgesamt 32 Rennen seine „Deutschen Ruderergometermeister“ und „MASTERS-Besten“ im Rahmen dieser Serie. Nach dieser „12. Hessen Open“ folgen Berlin (15.12.12), Lübeck (12.01.13), Ludwigshafen (19.01.13) und Essen-Kettwig (26./27.01.13). Aus den fünf Wertungsregatten wird in jedem Rennen eine Rangliste erstellt. Gewertet wird jeweils die beste individuelle Zeit, die im Rahmen der Serie gerudert wurde. Die Siegerehrung wird durch einen Vertreter des DRV beim Finale in Essen-Kettwig am Sonntag, den 27. Januar 2013 vorgenommen.

Die Auftaktveranstaltung in Frankfurt wird vom Frankfurter Regatta-Verein von 1888 und dem Frankfurter Ruder-Club „Fechenheim“ 1887 e.V. gemeinsam durchgeführt. Dieses Team kann mit dem bekannten „E-CUP RHEIN-MAIN“ auf eine langjährige Erfahrung im ausrichten von Ergo-Events zurückgreifen. Neben den Meisterschaftsrennen der „Deutschen Indoor-Rowing Serie“ werden in der Main Metropole die Mannschaftswettbewerbe im Vierer und Achter groß geschrieben.

Viele Top-Athleten werden ihrer Favoritenrolle gerecht!
Die Mehrzweckhalle des Sport- und Freizeitzentrums in Frankfurt-Kalbach war am Sonntag, den 9. Dezember erstmals Schauplatz der "12. Hessen Open" die zugleich Auftakt zur "Deutsche Indoor-Rowing Serie powered by Concept2 Indoor-Rower" war. Der Hessische Ruderverband (HRV) schenkte in dieser Saison dem Frankfurter Ruder-Club "Fechenheim" 1887, der in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Regatta-Verein von 1888 das Event durchführte, das Vertrauen. Nachdem diese offene Hessische Landesmeisterschaft im Ergometer-Rudern in den vergangenen Jahren in der "BMW-Arena" in Kassel ausgetragen wurde, wechselte der HRV in dieser Saison in das geographisch im Lande zentraler gelegene Frankfurt. Diese Entscheidung sollte sich positiv auf die Teilnehmerzahlen auswirken, denn insgesamt gingen mit 640 Ruderinnen und Ruderer in 422 Einzel- und Mannschaftswettbewerben deutlich mehr Teilnehmer als in den Vorjahren an den Start. Trotz heftigem Schneefall, der die Anreise erheblich behinderte, gab es nur wenige Abmeldungen. Dem Organisationsteam, welches durch den "E-CUP Rhein-Main" auf eine jahrelange Erfahrung in der Austragung von Ergometer-Regatten zurückgreifen kann, wurde von Teilnehmern, Trainer und Zuschauern eine ausgezeichnete Arbeit bescheinigt. Alle Rennen verliefen ohne technische Probleme und der Zeitplan konnte eingehalten werden. Die selbst auch als Trainer tätigen Moderatoren, Marc Krömer und Ralf Hollmann, die vor 12 Jahren die "Hessen Open" ins Leben gerufen hatten, rundeten das Event mit einer lebhaften aber auch zugleich fachkundigen Moderation ab.

Sportlich konnte man in vielen Entscheidungen an die gute Organisation anknüpfen und zum Teil herausragende Leistungen zeigen. Bereits am Vormittag waren es besonders zwei Juniorinnen, die von sich Reden machten. Die amtierende Deutschen Ruderergometer-Meisterinnen aus dem vergangenen Winter, Leonie Sahlmann (Ruderklub am Baldeneysee) und Lena-Maria Seuffert (Hanauer RG 1879), siegten in ihren Rennen mit deutlichem Vorsprung. Während die Juniorin aus Nordrhein-Westfalen vom Baldeneysee bei den 15/16 Jährigen Leichtgewichts-Ruderinnen in der Fabelzeit von 5:30,3 Minuten dominierte, zeigte die Hanauerin als erst 16-jährige bei den 17/18 Jährigen Juniorinnen in der offenen Klasse in 7:00,8 Minuten eine beeindruckende Leistung. Mit diesen Zeiten dürften sie auch in diesem Winter im Kampf um den nationalen Titel ausgezeichnete Chancen haben.

Der Deutsche Ruderverband (DRV) ermittelt einmal mehr in Kooperation mit der Firma Concept2 in insgesamt 32 Rennen seine "Deutschen Ruderergometer-Meister" und "MASTERS-Besten" im Rahmen dieser Serie. Nach dieser "12. Hessen Open" folgen Berlin (15.12.12), Lübeck (12.01.13), Ludwigshafen (19.01.13) und Essen-Kettwig (26./27.01.13). Aus den fünf Wertungsregatten wird in jedem Rennen eine Rangliste erstellt. Gewertet wird jeweils die beste individuelle Zeit, die im Rahmen der Serie gerudert wurde. Die Siegerehrung wird durch einen Vertreter des DRV beim Finale in Essen-Kettwig am Sonntag, den 27. Januar 2013 vorgenommen.

Mit großer Spannung wurde am Mittag die Entscheidung im offenen Männerbereich, der Königsklasse des Ergometer-Ruderns erwartet. Hier konnte sich der Deutsche Vizemeister des vergangenen Jahres, Ivan Saric (Frankfurter RG Germania), durchsetzen. Nachdem er im letzten Jahr mit 6:00,4 Minuten ganz knapp über der magischen Sechsminutengrenze blieb, gelang es ihm in der Main-Metropole in diesem Jahr mit umjubelten 5:59,4 Minuten diese Schallmauer zu durchbrechen. Zweiter wurde Maximilian Fränkel (Offenbacher RG Undine) in 6:05,1 Minuten, Bronze ging an Alex Scriba (RC Aschaffenburg) in 6:06,0 Minuten.

Auch den Ergebnissen in den Rennen der Masterklassen wurde zum Teil großer Respekt gezollt. Bei den 30-39 Jährigen überzeugte Titelverteidiger Jens Raab (Frankfurter RG Germania) in 2:53,2 Minuten. Auch für den Frankfurter Fitness-Ruderer Joachim Ringer lautet das Ziel in diesem Winter bei den 40-49 Jährigen ganz klar Titelverteidigung. Mit seiner Siegerzeit von 3:01,0 Minuten dürfte er diesem Ziel ein ganz großes Stück näher gekommen sein. Schneller als in der letzten Saison war der älteste Teilnehmer dieser "12. Hessen Open", Horst Paelzer (Koblenzer RC Rhenania). Der 70-jährige benötigte für die simulierten 1.000 Meter Wettkampfstrecke 3:23,3 Minuten, womit er seine Zeit aus der letzten Saison um sieben Zehntel unterbot.

Mannschaftswettbewerbe haben in Frankfurt eine lange Tradition. Der "E-CUP Rhein-Main" mobilisiert hier seit Jahren auch viele Schulen und Betriebssportgemeinschaften, die für große Starterfelder sorgen. So waren alleine im "Business-Vierer" zehn Mannschaften am Start. Dieses Rennen wurde souverän von der Polizei Hessen gewonnen. Im abschließenden Vereinsachter, der zum Rennprogramm der Deutschen Ruderergometer-Meisterschaft zählt, konnten sich die Organisatoren über vier Meldungen freuen. Hier rundete die Frankfurter RG Germania, die zweifelsohne der erfolgreichste Verein diese offenen hessischen Meisterschaften waren, ihr Gesamtergebnis ab. In hervorragenden 54,9 Sekunden siegten sie über die 350 Meter Sprintstrecke. Was die Zeit Wert ist, zeigt ein Vergleich zum Vorjahressieger der Deutschen Ruderergometer-Meisterschaft, dem RTHC Bayer Leverkusen, der mit 55,3 Sekunden den Titel gewann.

Frankfurt hat in vielen Klassen Glanzlichter gesetzt und nun ist der Kampf im Rahmen der "Deutschen Indoor-Rowing Serie 2012/2013 powered by Concept2 Indoor-Rower" eröffnet. Bis zum Finale in Essen-Kettwig am 27.01.2013 ist noch ein langer Weg mit vielen tollen Events. Oliver Palme für Rudern.de