Vereinsmeisterschaften und Bootstaufen

Frauen 1er

Am Samstag, 28. September 2013, fand bei herrlichem Sonnenschein unsere diesjährige Vereinsregatta statt.
Gemeldet hatten 43 Boote in 14 verschiedenen Rennen mit 50 Ruderinnen und Ruderern vom Nachwuchstalent, das erstmals im Einer saß, bis zum erfahrenen vielfach geehrten Leistungssportler.

 

Mixed 2er

 

Männer 2erFamilien 4er

Besonders beliebt erwies sich dieses Jahr der sog. Familien- oder Generationenvierer. Hier saßen zwei Generationen aus einer Familie mit zwei Generationen aus einer anderen Familie gemeinsam in einem Boot und kämpften um den Sieg. Ebenso viel Spaß machte das Vierer-Rennen „Eltern gegen Kinder", wobei es sich hier um „Profiruderer" auf der Kinderseite gegen „Anfängerruderer" im Erwachsenenboot handelte, denn schon zu Beginn dieser Rudersaison hatten die Eltern unserer Kinderruderer beschlossen, selbst einen Ruderkurs zu belegen, um ihren Kids zu beweisen, dass auch sie noch das Rudern erlernen können. Die Kraft der Väter traf auf die Technik der Söhne – und ein erfahrener Ruderer weiß, wie dieses Rennen ausgehen musste. Und kaum etwas ist schöner, als wenn man den Eltern einmal zeigen kann, dass man etwas eindeutig besser kann als sie. Aber nächstes Jahr wird es zur Revanche kommen und da müssen unsere jungen Sportler im Winter viel Krafttraining machen, um die Oberhand zu behalten, denn ihre Eltern sind sehr ehrgeizig.

Mixed 4erMixed 8terHart umkämpft waren wie jedes Jahr der Frauen- und  Männer-Vierer, denn hier stehen sich gleichwertige Mannschaften gegenüber – wenn auch aus unterschiedlichen Altersklassen.

Etwas moderater ging es in den Anfänger Vierern zu – d.h. nicht etwa, dass hier langsamer gerudert wurde, aber die Kunst eines harmonischen Miteinanders im Boot muss doch noch intensiver eingeübt werden. Das Rennen machte zumindest einen sehr „spritzigen" Eindruck, denn der ein oder andere Teilnehmer bekam das Mainwasser direkt auf der Haut zu spüren.
Die Mixed Boote, ausgetragen im Vierer und Zweier, sind ebenfalls sehr beliebte Rennkombinationen. Während die 4er Mannschaften sich mit einer Ausnahme aus der Hobbygruppe der Erwachsenen zusammen setzten, gingen in den mixed Zweiern ganz unterschiedliche Kombinationen an den Start: Mutter und Sohn, Schwester und Bruder, Mastersruderin mit Senior oder auch zwei Kinderruderer. Das ganze Spektrum des Vereins wurde in diesem Rennen abgebildet.
Die Einer-Rennen und der Männer-Zweier wurden unter den ehemaligen bzw. zukünftigen Leistungsruderern unseres Vereins ausgefahren. Hier konnte man Rudertechnik vom Feinsten beobachten.
15 Kinder nahmen am Kindervierer mit Steuermann teil. Hier teilten sich unsere sehr erfolgreichen Jungens, die als 5. Platzierte am Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia" in Berlin teilgenommen hatten, ausnahmsweise auf drei verschiedene Boote auf und nahmen auch Neulinge unter ihre Fittiche, die bisher erst 2-3mal im Boot saßen.
Den krönenden Abschluss der Regatta bildete natürlich das Achterrennen. Auch hier wurden die Boote mit Sportlern aus allen Altersklasssen besetzt. Allerdings waren die Voraussetzungen nicht ganz gerecht verteilt, da ein Gig-Achter gegen einen Renn-Achter auf das Wasser geschickt wurde. Erwartungsgemäß gewann dann auch die Mannschaft des Rennachters, aber die Gigfahrer zeigten einen beeindruckenden Kräfteeinsatz, so dass sich das Rennboot auf der kurzen Strecke sputen musste, um den Bugball eher über die Ziellinie zu schieben.
Abgerundet wurde diese schöne Veranstaltung durch die Taufe zweier neuer Rennboote: eines Einers, den der Verein der letztwilligen Verfügung eines verstorbenen Mitglieds zu verdanken hat und eines Rennzweiers, den das in Frankfurt ansässige branchenübergreifende Beratungsunternehmen, die M&L AG, vertreten durch den Geschäftsführer, Matthias Mauer, anlässlich des 20-jährigen Firmenjubiläums dem FRCF gespendet hat. Beide Boote erinnern durch ihre Namensgebung an die großzügigen Spender, die damit einen weiteren Höhepunkt im Vereinsgeschehen des FRCF im Jahr 2013 gesetzt haben.